Karl-Heinz Missfeldt
Ah, Foto-Paulsen – oder wie man es besser nennen könnte: „Das Fotostudio, das heimlich ein kleines Warenhaus geworden ist.“ Betritt man die Räume in Norden, denkt man zuerst: „Moment, wo sind die Kameras?“ Und dann merkt man: Ach ja, hier gibt es sie noch, aber sie verstecken sich zwischen einer charmanten Auswahl an maritimer Deko, ausgefallenen Kleidungsstücken und kleinen Geschenkideen, die man sofort mitnehmen möchte, selbst wenn man gar nicht wusste, dass man sie braucht. Kurz gesagt: Wer gedacht hat, er kommt nur für ein Passfoto, geht heim mit einem Einkaufswagen voller Kuriositäten und norddeutscher Lebensfreude. Und dann sind da die Passfotos – ja, genau die, für die man normalerweise maximal die Stirn runzelt. Bei Frau Paulsen hingegen sind sie so schön, dass man kurz überlegt, ob man sie tatsächlich der Behörde übergeben kann. Spoiler: Man tut es trotzdem, aber nur widerwillig. Das Sahnehäubchen: Die Dame des Hauses weiß, was sie tut. Wer ein Bild gerahmt haben möchte, bekommt nicht nur einen Rahmen, sondern ein kleines Kunstwerk aus Meisterhand. Passepartout? Klar, warum nicht. Dekoration für die Wand? Gerne. Ein Geschenk, das man selbst am liebsten behalten würde? Absolut. Fazit: Foto-Paulsen ist längst mehr als ein Fotostudio. Es ist ein Ort, an dem Fotografie, Kunsthandwerk und kleine skurrile Schätze eine charmante Liaison eingehen. Wer hier vorbeikommt, bekommt nicht nur ein Bild, sondern ein Erlebnis – und vielleicht noch ein maritimes Lätzchen, eine schicke Mütze oder ein winziges Geschenk dazu. Ein Fotostudio? Ja. Ein kleines Wunderland? Definitiv.




